AquaDomo® Solutions

Ihr kompetenter Partner für Trinkwasserhygiene
  und Wasseraufbereitung

Trinkwasser-Hygiene

 

Home

Trinkwasserhygiene in gebäudeinternen Leitungssystemen


Desinfektion von kontaminierten Trinkwassersystemen

Zur Desinfektion von mikrobiell kontaminierten Trinkwassersystemen stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Prinzipiell unterscheidet man zwischen physikalischer und chemischer Desinfektion. Ziel der Desinfektion ist die Abtötung respektive die irreversible Inaktivierung von krankheitserregenden Keimen in und an kontaminierten Objekten. Für Trinkwasser und Trinkwassersysteme muss das Desinfektionsverfahren alle pathogenen Keime (Bakterien, Sporen, Pilze, Viren etc.) zuverlässig abtöten. Das angewendete Verfahren muss aber gleichzeitig mit der Trinkwasserverordung und dem Infektionsschutzgesetz in Einklang stehen. 

Das gewählte Desinfektionsverfahren muss eine schnelle irreversible Inaktivierung aller pathogener Keime ohne eine Gefährdung für den Menschen und seine Gesundheit darstellen. Für die Basishygienisierung (Schockdesinfektion) bietet sich das Spezialdesinfektionsmittel TRdes® an. Die Inhaltsstoffe sind in der gültigen Trinkwasserverordnung aufgeführt. Für die Desinfektion muss das Trinkwassersystem außer Betrieb genommen werden. Das bedeutet, der Betreiber der Einrichtung muss Sorge tragen, dass während der Desinfektionsmaßnahme kein Wasser aus dem Leitungssystem entnommen wird. 

Für eine kontinuierliche Desinfektion in Risikosystemen (Krankenhäuser, Altenheime) empfiehlt sich das Desinfektionsmittel TRdes® aktiv (Chlordioxid). Durch die kontinuierliche, proportionale Einbringung des Desinfektionsmittels kann von einer Keimfreiheit der Leitungssysteme ausgegangen werden. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass das Trinkwassersystem nicht außer Betrieb genommen werden muss, da Chlordioxid in der eingesetzten Konzentration in der Trinkwasserverordung als Desinfektionsmittel zur Trinkwasserdesinfektion zugelassen ist. Zur Gewährleistung der hygienischen Sicherheit von Trinkwasser ist es erforderlich, die Entstehung von Biofilmen im Trinkwasserinstallationssystem zu verhindern bzw. bereits entstandene zu inhibieren respektive irreversibel zu inaktivieren. 

Bei Neuinstallationen kann durch die Auswahl der Werkstoffe und eine sorgfältige Installation unter Berücksichtigung aller hygienischen Anforderungen die Gefahr der Bildung von Biofilmen erheblich minimiert werden. Bestehende Installationssysteme die bereits stark mit Biofilmen besiedelt sind müssen zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken entweder desinfiziert oder im Zweifelsfalle durch Sanierungsarbeiten in einen "ordnungsgemäßen/hygienischen" Zustand versetzt werden.

 
 

 

Home ]

Senden Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Website per E-Mail an: webmaster@proconsulting.de  
Copyright: ProConsulting RS Unternehmensberatung GmbH   [ Impressum ]
Stand: 07. Juni 2005